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Ausbildung

Eugen Doga beendete die Kischinauer Musikfachschule (1951-55 Jahre) und das Konservatorium (1955-60 Jahre), wo er sich auf Cello spezialisierte.

Bis heute bewahrt er sehr warme Erinnerungen an seinen Cellolehrer Pablo Giovanni Bachini auf.Seine uneigennützige Liebe für Musik und sein Beispiel hatten einen starken Einfluss auf die Herausbildung und das weitere Schicksal des Komponisten.

«Mein Lehrer, der Italiener Pablo Giovanni Bachini, hat mich, als ich erst 15 Jahre alt war, angewöhnt, vom frühen Morgen an fleißig zu arbeiten.Jeden Tag, auch am Wochenende und Feiertagen, kam ich um 6 Uhr in die Klasse und er saß schon am Klavier. Diese Gewohnheit habe ich noch heute: ich stehe nicht später als um 5.30 auf. Er wurde meine Rettung, weil vor ihm mich schon ein anderer Lehrer gequält hatte, der im Laufe eines Jahres mir nicht einmal beibringen konnte, wie man die Saiten mit dem Bogen streicht.Ich erinnere mich an ihn immer mit großer Begeisterung,» - sagt Eugen Doga.

Aber seiner Karriere stand unerwartet ein Unglück im Wege - die Lähmung von der linken Hand. Dann beschloss Eugen Doga sich professionell mit der Komponieren zu beschäftigenund ging wieder ans Konservatorium zum Professor S.Lobel. Aber außer Komponieren und Musiktheoriestudium machte Eugen Doga noch einen vollen Kurs von symphonischer Stabführung durch.

Nachdem arbeitete der Diplomfachmann in verschiedenen Kultursphären:

Orchesterspieler im Radioorchester;
Musikredakteur in einer Verfassung;
Dozent an einer Musikfachschule;
Mitglied des Spielplankollegiums beim Kulturministerium von Moldau (1967-1972 Jahre);

Mitglied des Ausschusses des Obersten Sowjets der UdSSR für Wissenschaft, Volksbildung, Kultur und Erziehung (1989-1991 Jahre);
Stellvertreter des Vorsitzenden des Ausschusses des Obersten Sowjets der UdSSR für Kultur.

Als der zukünftige Komponist die zweite Hochschulbildung bekam, brachte er Studium mit Arbeit und Unterricht unter ein Dach. In den Jahren 1962-63 unterrichtete Eugen Doga in der Musikschule «Stefan Neaga». In den Jahren 1963-67 führe er Musiktheorieunterricht an der Kischinauer Eugen-Coca-Musikhochschule. Damals schrieb er auch unter Leitung von L.Zurkan ein Lehrbuch für Musiktheorie, das zwei Ausgaben überlebte und noch heute von Studenten benutzt wird. Gleichzeitig mit dem Studium arbeitete er als Konzertmeister im MoldTeleradio-Orchester und beschäftigte sich mit  der Orchestrierung der Stücke von berühmten halbprofessionellen moldauischen Komponisten. Aus Liebe zum Orchester orchestriert er sogar solche Klassiker wie Grieg, Schostakowitsch oder Chatschaturjan.Das war eine gute Schule vom Orchesterschreiben zusammen mit den Studien von theoretischen Werken.

Auf diese Periode fallen seine ersten Werke. Er komponierte seine Diplomarbeit - das vokal-symphonisches Poem «Mama» nach dem gleichnamigenKunstblatt von A.Dawid, das erste Streichquartett (1963, 3. Studiengang), ein Präludium für Cello und Klavier, ein Scherzo für Flöte und Klavier und andere Stücke. Am 1. Januar 1957 wurde sein Werk «Das Neujahrslied» (Cântec de anul nou) zum ersten Mal von einem Kinderchor und Orchester unter Führung von Schiko Aranow im moldauischen Rundfunk gespielt. Im Herbst desselben Jahres trat seine Mitstudentin Maria Bieschu im moldauischen Fernsehen, das erst damals seine Sendungen begann. Sie sang das Lied «Weiße Gartenblume» (Floare dalbă de liadă) unter musikalischer Begleitung von dem Teleradio-Orchester, in dem E.Doga spielte und das von seinem ehemaligen Lehrer Pablo Bachini geleitet wurde.

Im Jahre 1963 schrieb er sein erstes Streichquartett, dann nach 10 Jahren das zweite, dritte, vierte. 2003 schrieb Doga sein fünftes Quartett. «Ich schreibe ein Quartett alle 10 Jahre, - sagt der Meister. - und ausgerechnet im Oktober. In dieser Zeit änderst du dich, füllst dich mit neuen Gefühlen ein. Und jedes neue Quartett unterscheidet sich von den anderen.» Der Komponist plant 10 Quartette zu schreiben und alle zur Erstaufführung von dem zehnten einzuladen. 

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